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Holzfassaden-Arten: Varianten für Ihre Fassade

Holzfassaden-Arten unterscheiden sich durch die Anordnung der Bekleidung, die Profilform, die Holzart und die Oberfläche. Dieser Überblick hilft Ihnen, eine gestalterische Vorauswahl zu treffen und die offenen Fragen für Ihr Gebäude zu benennen.

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Fassadenarten nach ihrer Bekleidung unterscheiden

Bei einer Stülpschalung überdecken sich waagerecht angeordnete Bretter. Dadurch entsteht eine geschlossene Bekleidung mit horizontaler Gliederung. Eine Boden-Deckel-Schalung besteht aus senkrechten Brettern und darüberliegenden Deckbrettern, die die Fugen überdecken. Profilierte Bretter können ebenfalls eine geschlossene Oberfläche bilden.

Offene Bekleidungen lassen Fugen zwischen den Brettern sichtbar. Durch diese Fugen können Regen und UV-Strahlung auf dahinterliegende Bauteile treffen, weshalb deren Schutz zum System passen muss. Holzschindeln bilden durch überlappende, kleinere Elemente eine kleinteilige Fassadenstruktur. Verlegerichtung und Fugenbild beschreiben unterschiedliche Eigenschaften: Eine senkrechte Bekleidung kann offen oder geschlossen ausgeführt sein.

Profile und Holzarten getrennt vergleichen

Profile für Holzfassaden bestimmen unter anderem die Kantenform, die Verbindung zwischen benachbarten Brettern und das sichtbare Fugenbild. Vollholzprofile zeigen die natürliche Maserung des Holzes. Bei einem Vergleich sollten Sie deshalb sowohl die Gesamtansicht als auch die Wirkung von Fugen, Brettbreiten und Ecken betrachten.

Lärche und Douglasie sind Nadelhölzer, die für Fassadenbekleidungen verwendet werden. Beide zeigen natürliche Unterschiede in Maserung, Ästen und Farbton. Douglasie kann einen rötlichen Grundton aufweisen; Lärche reicht im Erscheinungsbild von gelblichen bis rötlich braunen Tönen. Herkunft, Sortierung und Oberflächenbearbeitung beeinflussen das konkrete Aussehen. Aus dem Namen der Holzart allein lässt sich keine Eignung oder Lebensdauer für Ihr Gebäude ableiten.

Die Fassadenart beschreibt die sichtbare Bekleidung. Wie sie mit Unterkonstruktion und Außenwand zusammenwirkt, erläutert Holzfassaden: Aufbau.

Von der gewünschten Wirkung zur Vorauswahl

Legen Sie zunächst fest, ob Sie eine horizontale, vertikale oder kleinteilige Gliederung wünschen. Vergleichen Sie anschließend offene und geschlossene Flächen sowie natürliche und farbig behandelte Oberflächen. So lässt sich die Auswahl auf wenige Varianten eingrenzen, ohne bereits eine technische Ausführung festzulegen.

Betrachten Sie diese Varianten im Zusammenhang mit Fenstern, Gebäudeecken und angrenzenden Materialien. Die Gestaltungsbeispiele erläutern mögliche Kombinationen. Für eine objektbezogene Anfrage können Sie Ihre Vorauswahl über Kontakt beschreiben; die Startseite bietet Kriterien für die Anbietersuche.

Die passende Ausführung hängt vom Gebäude ab

Es gibt keine Fassadenart, die unabhängig von Wandaufbau, Witterungseinwirkung und Anschlussdetails für jedes Haus passt. Auch ähnliche Profile können zu unterschiedlichen Systemen gehören. Eine gestalterische Vorauswahl muss deshalb mit den technischen Bedingungen am Gebäude abgeglichen werden.

Holz verändert sein Erscheinungsbild im Außenbereich. Unbehandelte Oberflächen können vergrauen, wobei geschützte und stärker bewitterte Bereiche unterschiedlich aussehen können. Eine Beschichtung verändert die Optik und bringt eigene Anforderungen an Pflege und Erneuerung mit sich. Pauschale Aussagen über eine dauerhaft einheitliche Farbe oder einen festen Pflegeaufwand sind daraus nicht ableitbar.